ICCIR series of lectures (virtual)

ICCIR series of lectures (virtual)

In our upcoming ICCIR series of lectures, researchers of the ICCIR will provide insights into their work, including an overview of individual research expertise and interests, as well as updates on common research projects at the interface between the TUHH and the UKE. During the web meetings, there will be the chance to interact, discuss and get in touch.

ICCIR Vortragsreihe (virtuell)

Im Rahmen der ICCIR Vortragsreihe werden Forscher des ICCIR ihre Arbeit vorstellen, Einblicke in ihre Forschungsexptertisen und -Interessen geben, sowie über Neuigkeiten gemeinsamer Projekte an den Schnittstellen zwischen TUHH und UKE berichten. Während der Web-Meetings besteht die Möglichkeit zur fachlichen Diskussion sowie zum allgemeinen Austausch.

  • Past session: “AI & Robotics in Medical Technology” by Maximilian Neidhardt (MTEC, TUHH), 25.03.22, 13-14:00 Uhr
  • Next session: “Multi-scale characterization of the musculoskeletal system” by Imke Fiedler (IOBM, UKE), 29.04.22, 13-14 Uhr, Zoom-Vortrag
  • Upcoming session: “Image Reconstruction at the Institute for Biomedical Imaging” by Mirco Grosser (IBI, TUHH/UKE), Date tbd

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an/ if interested please contact iccir@fmthh.de

ICCIR series of lectures (virtual)

In our upcoming ICCIR series of lectures, researchers of the ICCIR will provide insights into their work, including an overview of individual research expertise and interests, as well as updates on common research projects at the interface between the TUHH and the UKE. During the web meetings, there will be the chance to interact, discuss and get in touch.

ICCIR Vortragsreihe (virtuell)

Im Rahmen der ICCIR Vortragsreihe werden Forscher des ICCIR ihre Arbeit vorstellen, Einblicke in ihre Forschungsexptertisen und -Interessen geben, sowie über Neuigkeiten gemeinsamer Projekte an den Schnittstellen zwischen TUHH und UKE berichten. Während der Web-Meetings besteht die Möglichkeit zur fachlichen Diskussion sowie zum allgemeinen Austausch.

  • Part I: “AI & Robotics in Medical Technology”
    by Maximilian Neidhardt (MTEC, TUHH), 25.03.22, 13-14:00 Uhr, Zoom-Vortrag
  • Part II: “Image Reconstruction at the Institute for Biomedical Imaging”
    by Mirco Grosser (IBI, TUHH/UKE) Date tbd
  • Part III: “Multi-scale characterization of the musculoskeletal system”
    by Imke Fiedler (IOBM, UKE), Date tbd

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an iccir@fmthh.de


Neue ICCIR-FMTHH Publikation in Materials Today Bio

Influence of X-rays and Gamma-rays on the Mechanical Performance of Human Bone Factoring Out Intraindividual Bone Structure and Composition Indices

Die Ergebnisse der Studie von Dr. Felix Schmidt und Kollegen, veröffentlicht in Materials Today Bio, einem interdisziplinär aufgestellten Journal im Bereich der medizinischen Materialforschung, ermöglichen eine neue Perspektive auf die veränderte Knochenmatrix unter Einfluss von Röntgenstrahlen, welche in Forschungsfragen und Therapiekonzepten von besonderer Bedeutung ist.

Für hochauflösende Untersuchungen der Knochenstruktur und -mechanik stellt sich die Frage, inwiefern Röntgen- und Gammastrahlen die mechanischen Eigenschaften des Knochens beeinflussen können. In einem gemeinsamen Projekt unter Beteiligung des UKE und der TUHH (Osteologie und Biomechanik, Orthopädie und Unfallchirurgie, Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg, Radiologie/Biomedizinische Bildgebung) widmeten sich mehrere FMTHH Forscher um Dr. Felix Schmidt dieser Fragestellung. Gemeinsam konnte die Gruppe zeigen, dass für Anwendungen einer Röntgen- bzw. Gammastrahlendosis von 30 Gy und darunter keine Auswirkungen auf die primäre Biomechanik des Knochengewebes zu erwarten ist. Dies ist eine Entwarnung für einen Großteil der klinischen Bildgebungsmethoden sowie breit eingesetzte Methoden wie die µCT-Bildgebung von Probenkörpern. Hingegen konnten die Forschenden zeigen, dass bei einer Dosis von 31,2 kGy starke Veränderungen der Biomechanik geschehen. So zeigt das Knochengewebe kaum noch plastisches Verhalten und kann nur noch einem Bruchteil der ursprünglichen Energie widerstehen. Dies hat weitreichende Bedeutung für Synchrotron-Experimente, beispielsweise in der Medizintechnik. Für die Testung von beispielsweise Implantatverankerungen kommt eine der Durchleuchtung angeschlossene biomechanische Untersuchung bei hohen Dosen nur unter besonderen Bedingungen in Frage. In diesem Falle müssen neue Wege gegangen werden, die Strahlendosis reduziert oder systematische Effekte auf die Plastizität des Knochens im Auge behalten werden. Zukünftige Studien müssen nun klären, an welchem Schwellwert ein Einfluss der Röntgen- und Gammastrahlung erstmalig einen Einfluss auf das Knochengewebe hat und wie stark aufgeprägt dieser Effekt in Abhängigkeit von der Dosis ist.

Im Fokus des ICCIR steht die Erforschung der Eigenschaften und Wechselwirkungen zwischen Materialien und Geweben an Grenzflächen, um mittels medizintechnischen Verfahren klinisch-relevante Fragestellungen zu lösen. Hierbei soll die Interaktion ingenieurwissenschaftlicher, biologischer und medizinischer Forschung gefördert werden.

Das ICCIR ist ein zentraler Forschungsansatz im Rahmen des Forschungszentrums Medizintechnik Hamburg (FMTHH). Im FMTHH forschen Ingenieur:innen der TUHH und Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Kompetenzbereichen des UKE gemeinsam an neuen Technologien und Therapien. Klinikern werden durch die interdisziplinäre medizintechnische Forschung neue Diagnostik- und Therapieoptionen durch technologische Anwendungen ermöglicht.

Zur Publikation: "Influence of X-rays and gamma-rays on the mechanical performance of human bone factoring out intraindividual bone structure and composition indices"

Text: Dr. Felix Schmidt


Neue Erkenntnisse zu Knochenveränderungen unter Abwesenheit von Gravitationskräften im Weltall

Bone Loss Recovery in Mice Following Microgravity with Concurrent Bone-Compartment-Specific Osteocyte Characteristics

Die Ergebnisse der Studie von Simon von Kroge und Dr. Eva M. Wölfel, veröffentlicht in European Cells and Materials, einem interdisziplinär aufgestellten Journal im Bereich der Muskuloskelettalen Forschung, ermöglichen eine neue Perspektive auf die veränderten Eigenschaften der Osteozyten und deren Einfluss auf die Anpassungsfähigkeit der Knochenmatrix unter Abwesenheit von mechanischer Belastung, welche in die Forschung von neuen Präventions- und Therapiestrategien sowie in der Entwicklung von anwendungsnahen Biomaterialien einfließen.

Knochen besitzt die Eigenschaft, sich kontinuierlich an äußere und innere Faktoren anzupassen, welche durch mechanische Belastungen induziert werden. Durch die erhöhte Aktivität von aufbauenden Knochenzellen wird ein stark mechanisch belasteter Knochen - beispielweise eines Sportlers - vermehrt aufgebaut, wohingegen im Weltall, unter Abwesenheit der Gravitationskraft, Knochen-abbauende Zellen die Knochenmasse reduzieren. Die auf- und abbauenden Prozesse sind miteinander verbunden und werden durch die in der Knochenmatrix sitzenden, stark vernetzten Osteozyten organisiert. Durch das mechanosensitive Netzwerk, bestehend aus Osteozyten, die in Lakunen sitzen und sich mittels Dendriten verbinden, können mechanische Kräfte empfangen und in biochemische Signale umgewandelt werden. Durch die komplexe Lage der Osteozyten in der hoch mineralisierten Knochenmatrix bedarf es spezieller hoch-auflösender Methoden, wie eine adaptierte Silbernitratfärbung oder die drei-dimensionale im Mikrometer-Bereich auflösende Computertomographie, um die Osteozyten und ihre Dendriten zu quantifizieren. Anhand dieser Techniken konnte gezeigt werden, dass im trabekulären Knochen, welcher eine schwamm-ähnliche Struktur aufweist, der Knochenverlust nach Rückkehr auf der Erde wieder ausgeglichen werden konnte. Dies ging einher mit einer unveränderten Osteozyten Morphologie und Vitalität. Im Gegensatz dazu zeigte der kortikale kompakte Knochen einen Knochenverlust auf, welcher im identischen Zeitraum nicht ausgeglichen werden konnte. Dies wurde mit einer erhöhten Anzahl an leeren Osteozytenlakunen, die auf nicht mehr aktive Osteozyten hindeuten und eine geringere Anzahl an Dendriten in Verbindung gebracht. In dieser Studie konnte gezeigt werden, dass der Wiederaufbau des trabekulären Knochens durch unveränderte, funktionsfähige Osteozyten bedingt wird, wohingegen Osteozyten im kortikalen Knochen leichte Veränderungen aufweisen und in der gleichen Zeit der kortikale Knochen nicht vollständig regeneriert werden konnte.

Die Untersuchungen von verschiedenen zellulären Strukturmerkmalen in Biomaterialen liefern Aufschluss auf deren Einfluss auf das biomechanische Verhalten und werden von der Forschungsgruppe Bioengineering/Medizintechnik am Institut für Osteologie und Biomechanik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf untersucht. Die biologisch- und materialwissenschaftlich-inspirierten Analysen ergänzen medizinisch-biologische Studien und repräsentieren somit die Forschungsaktivitäten des ICCIR (Interdisciplinary Competence Cenetr for Interface Reseach). Dadurch leisten sie einen neuen Wissensbeitrag zu verschiedenen relevanten medizinischen Fragestellungen und zeigen Perspektiven für neue Ansätze zu Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten auf.

Im Fokus des ICCIR steht die Erforschung der Eigenschaften und Wechselwirkungen zwischen Materialien und Geweben an Grenzflächen, um mittels medizintechnischen Verfahren klinisch-relevante Fragestellungen zu lösen. Hierbei soll die Interaktion ingenieurwissenschaftlicher, biologischer und medizinischer Forschung befruchtet und gefördert werden. Das ICCIR ist ein zentraler Forschungsansatz im Rahmen des Forschungszentrums Medizintechnik Hamburg (FMTHH). Im FMTHH forschen Ingenieur:innen der TUHH und Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Kompetenzbereichen des UKE gemeinsam an neuen Technologien und Therapien. Klinikern werden durch die interdisziplinäre medizintechnische Forschung neue Diagnostik- und Therapieoptionen durch technologische Anwendungen ermöglicht.

Link zur englischsprachigen Publikation hier


Krankheiten mit körpereigenen Zellen und Gewebe behandeln

FMTHH-Ringvorlesung „Regenerative Medizin – Tissue Engineering“ an der TUHH gestartet 

Mit körpereigenem Gewebe, wie Haut, Blutgefäßen, Knochen oder Nerven sowie Stamm- und Immunzellen, können unterschiedliche Krankheiten behandelt werden. Einsatz finden die lebenden Zellen und Biomaterialien schon heute in der Krebsforschung und -therapie. Wie diese künstlich gezüchtet werden können und welche Fortschritte die Forschung im Bereich der Regenerativen Medizin bereits vorweist, können Interessierte in der digitalen Ringvorlesung „Tissue Engineering“ an der Technischen Universität Hamburg erfahren. Nächster Termin ist der 23. November 2021 um 17 Uhr.

Von Krebsstammzellen über Künstliche Intelligenz bis hin zu Mikrochips: Neun Experten aus der Wissenschaft und der Industrie beleuchten in der Ringvorlesung die Zukunft der Medizin. Zum Auftakt der Vorlesungsreihe sprach Professor Ralf Pörtner von der TU Hamburg über die Vermehrung menschlicher Immunzellen für die Zelltherapie. Dafür arbeitet der Wissenschaftler unter anderem mit natürlichen Killerzellen, auch NK-Zellen genannt. „Wir können diese Zellen in jedem menschlichen Körper finden. Sie gehören zu der Untergruppe der weißen Blutzellen und sind in der Lage, Tumorzellen oder virusinfizierte Zellen zu erkennen und abzutöten“, sagt der Ingenieur. „Die Herausforderung für uns besteht darin, genug von diesen Zellen bereitzustellen, um sie erkrankten Personen transplantieren zu können“, so Pörtner weiter. Mit neuen technischen Konzepten will der Wissenschaftler dafür eine Lösung finden.

Infos zu den weiteren Terminen hier!


Start der Ausschreibung der FMTHH Förderlinie 2021

Es ist wieder soweit, liebe Ingenieur:innen und Mediziner:innen:
Bis zum 30.06.2021 können Anträge zur FMTHH Förderlinie gestellt werden!

Nachwuchswissenschaftler:innen, die am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen, können für die Umsetzung von innovativen Forschungsvorhaben im Bereich der Medizintechnik eine Anschubfinanzierung von bis zu 50.000 Euro erhalten.

Interdisziplinarität ist Bedingung. Jedes Forschungsprojekt benötigt mindestens eine/n Antragsteller:in seitens UKE und TUHH. Antragsberechtigt sind Wissenschaftler:innen mit einem gültigen Beschäftigungsverhältnis an UKE oder TUHH für die beantragte Laufzeit des Projekts. Weitere Informationen zur Antragstellung und Verfahren in der Förderlinie unter Downloads.

Auf der Suche nach einem geeigneten Partner an TUHH oder UKE für die Umsetzung? Gerne Kontaktaufnahme über info@fmthh.de!

Viel Erfolg!


Neue Erkenntnisse aus der Knochenforschung: Inspiration für die Entwicklung innovativer Biomaterialien

Collagen Fiber Orientation Is Coupled with Specific Nano-Compositional Patterns in Dark and Bright Osteons Modulating Their Biomechanical Properties

Die adaptive nanostrukturelle Anpassung der Knochenmatrix geht mit ausgeprägten kompositionellen Veränderungen einher, um seine Frakturresistenz zu erhöhen. Diese neue Erkenntnis auf dem Gebiet der Knochenforschung wurde durch die Kooperation von Wissenschaftlern der Forschergruppe um Prof. Björn Busse, Heisenbergprofessor am Institut für Osteologie und Biomechanik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) mit dem Institut für Werkstoffforschung des Helmholtz-Zentrum Geesthacht ermöglicht. Die Ergebnisse der Studie von Kilian Stockhausen, veröffentlicht in ACS Nano, einem interdisziplinär aufgestellten Journal im Bereich der Nanotechnologie, erlauben einen neuen Blickwinkel auf die Anpassungsfähigkeit der Knochenmatrix gegenüber mechanischen Belastungen und können als Inspiration für die Entwicklung innovativer Biomaterialien dienen.

Knochen erlangt seine Frakturresistenz durch ein komplexes Zusammenspiel von Mineral und Kollagen: während die Steifigkeit primär der Mineralphase zu verdanken ist, liefert das Kollagen Duktilität. Dabei ist Knochen kein statisches Gewebe, sondern wird kontinuierlich umgebaut, um sich an die erfahrene Belastung anzupassen und seine Stabilität zu bewahren. Die Anpassungsfähigkeit von Knochen spiegelt sich in seinem mikro- und nanostrukturellen Aufbau wider, wo die Existenz von polarisationsoptisch dunklen und hellen Osteonen auf eine notwendige Heterogenität der Matrix hindeutet. Unter zirkulär polarisiertem Licht betrachtete Osteone erscheinen dunkel, wenn die Kollagenfasern vorwiegend parallel zur Längsachse des Osteons laufen. Wenn ein Osteon hell erscheint, enthält es einen höheren Anteil an schräglaufenden Kollagenfasern. In dieser Studie konnte gezeigt werden, dass über die gegensätzliche Organisation der Kollagenfasern hinaus wesentliche kompositionelle Unterschiede zwischen beiden Osteon-Typen bestehen: dunkle Osteone sind höher mineralisiert und haben ein höheres Verhältnis von anorganischer zu organischer Matrix, was den Widerstand gegen plastische Verformung erhöht. Im Gegensatz dazu enthalten helle Osteone einen höheren Anteil an Kollagen und gewährleisten eine höhere Duktilität.

Die Forschungsgruppe Bioengineering/Medizintechnik am Institut für Osteologie und Biomechanik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf untersucht die verschiedenen Ultrastrukturmerkmale in Biomaterialen um deren Einfluss auf das biomechanische Verhalten zu definieren. Die materialwissenschaftlich-inspirierten Analysen ergänzen medizinisch-biologische Studien und leisten so einen Wissensbeitrag zu verschiedenen medizinischen Fragestellungen und zeigen Perspektiven für neue Ansätze zu Behandlungs- und Entwicklungsmöglichkeiten auf.

Das Interdisciplinary Competence Center for Interface Research (ICCIR) erforscht die Eigenschaften und Wechselwirkungen zwischen Materialien und Geweben an Grenzflächen, um klinisch-relevante Fragestellungen mit medizintechnischen Ansätzen zu lösen. Das Zusammenspiel bisher weitgehend disjunkter Kompetenzen soll die Konvergenz von ingenieurwissenschaftlicher, biologischer und medizinischer Forschung befördern.

Das Interdisciplinary Competence Center for Interface Research (ICCIR) ist ein zentraler Forschungsansatz im Rahmen des Forschungszentrums Medizintechnik Hamburg (FMTHH). Hier forschen Ingenieurinnen und Ingenieure der TUHH und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des UKE gemeinsam an neuen Technologien und Therapien. Die interdisziplinäre medizintechnische Forschung ermöglicht Klinikern durch technologische Anwendungen z.B. aus der Mikrosystemtechnologie, Nanoelektronik, Künstlichen Intelligenz, Robotik und Maschinellem Lernen neue und spannende Erfolge in Diagnostik und Therapie.

Publikation: https://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/acsnano.0c04786


Mit Robotik und Mikrochips die Medizin revolutionieren

FMTHH-Ringvorlesung „Regenerative Medizin – Tissue Engineering“ startet am 24. November an der TUHH

Dass das Reparieren von Gewebedefekten mit gezüchteten körpereigenen Zellen oder auch der Einsatz von Robotik und Mikrochips in der regenerativen Medizin keine Zukunftsvisionen mehr sind, beweisen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in der Ringvorlesung "Tissue Engineering - Regenerative Medizin". Am 24. November 2020 startet die digitale Vorlesungsreihe mit dem Vortrag „Knochenqualität in physiologischen und pathologischen Zuständen“ von Professor Björn Busse, Heisenbergprofessur am Institut für Osteologie und Biomechanik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).

Das Forschungsgebiet Tissue Engineering und Regenerative Medizin untersucht die künstliche Herstellung von biologischen Geweben wie Haut, Blutgefäße, Knochen oder Nerven aus lebenden Zellen und Biomaterialen. Es beruht auf der interdisziplinären Zusammenarbeit der Bereiche Zellbiologie, Biomaterialentwicklung, Zellkulturtechnik und Bioverfahrenstechnik und eröffnet vielfältige neue Einsatzgebiete im klinischen Alltag, wie z.B. der Krebsforschung und –therapierung. Auch im Rahmen des Forschungszentrums Medizintechnik Hamburg (fmthh) forschen Ingenieurinnen und Ingenieure der TUHH und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des UKE in Hamburg gemeinsam an neuen Technologien und Therapien. Die interdisziplinäre medizintechnische Forschung ermöglicht Klinikern durch technologische Anwendungen z.B. aus der Mikrosystemtechnologie, Nanoelektronik, Künstlichen Intelligenz, Robotik und Maschinellem Lernen neue und spannende Erfolge in Diagnostik und Therapie.

Organisiert wird die auch online stattfindende Ringvorlesung in Zusammenarbeit mit dem fmthh von Professor Michael Morlock, Leiter des TUHH-Instituts für Biomechanik, und Professor Ralf Pörtner vom TUHH-Institut für Bioprozess- und Biosystemtechnik. Weitere Infos hier!


17. -19. September: CURAC 2020 - Trends der Computer und Roboterassistierten Chirurgie

Institut für Medizintechnische und Intelligente Systeme richtet die CURAC 2020 an der Technischen Universität Hamburg aus.
Herzlich willkommen – Online und in der Hansestadt Hamburg!

Ganz herzlich laden wir Sie zur 19. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Computer- und Roboterassistierte Chirurgie ein. Die Veranstaltung wird aus und in Hamburg, auf dem Campus der Technischen Universität organisiert. Hamburg ist nicht nur eine weltoffene Hafen- und Hansestadt, sondern zusammen mit der Region auch Heimat zahlreicher Medizintechnikunternehmen, Kliniken und Hochschulen. Die Organisation der Veranstaltung an der Technischen Universität Hamburg erfolgt daher vom Institut für Medizintechnische Systeme gemeinsam mit Partnern, besonders auch aus dem gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Eppendorf getragenen Forschungszentrum Medizintechnik Hamburg. Das elbübergreifende Zentrum spannt die Brücke zwischen den Fachdisziplinen, die auch immer ein wichtiges Anliegen der CURAC war und ist.

Weitere Informationen finden Sie auf der CURAC-Webseite (www.curac.org) sowie im Programm (CURAC 2020 Programm).

CURAC – Deutsche Gesellschaft für Computer- und Roboterassistierte Chirurgie e. V.


7. FMTHH-Symposium

Am Mittwoch, den 29. Januar 2020 findet um 18 Uhr im Raum A 1.15 der Technischen Universität Hamburg das Symposium des Forschungszentrums Medizintechnik Hamburg (FMTHH) statt, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten!

Wir freuen uns, dass wir mit zwei spannenden Vorträgen aus universitärer und industrieller medizintechnischer Forschung den Abend einleiten werden:

Herr Prof. Dr.-Ing. Matthias Kuhl, Leiter des Instituts für Integrierte Schaltungen an der TUHH, wird über “Neural Interfaces for Smart Implants and Electroceuticals” und Herr Dr. Michael Graß, Principal Scientist bei Philips Research, über das “Digital Medical Imaging and the Role of Artificial Intelligence” referieren.

Lernen Sie im weiteren unsere neuen Nachwuchswissenschaftler/innen und ihre interdisziplinären Projekte kennen und nutzen Sie die Möglichkeit zu Austausch und Networking!

Schauen Sie in den Programmflyer zwecks näherer Informationen zu Ablauf und Veranstaltungsort!

Ihre persönliche Anmeldung senden Sie bitte bis zum 20. Januar 2020 an: info@fmthh.de.


5. FMTHH-Ringvorlesung

FMTHH-Ringvorlesung „Regenerative Medizin – Tissue Engineering“

Gewebedefekte mit gezüchteten körpereigenen Zellen reparieren? Das ist keine Zukunftsmusik mehr, wie die Ringvorlesung „Tissue Engineering – Regenerative Medizin“ an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) beweist. Das Forschungsgebiet Tissue Engineering und Regenerative Medizin untersucht die künstliche Herstellung von biologischen Geweben wie Haut, Blutgefäße, Knochen oder Nerven aus lebenden Zellen und Biomaterialen. Es beruht auf der interdisziplinären Zusammenarbeit der Bereiche Zellbiologie, Biomaterialentwicklung, Zellkulturtechnik und Bioverfahrenstechnik und eröffnet vielfältige neue Einsatzgebiete im klinischen Alltag, wie z.B. der Krebsforschung und -therapierung. Auch im Rahmen des Forschungszentrums Medizintechnik Hamburg (FMTHH) forschen Ingenieurinnen und Ingenieure der TUHH und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des UKE in Hamburg gemeinsam an neuen Technologien und Therapien. Die interdisziplinäre medizintechnische Forschung ermöglicht Klinikern durch technologische Anwendungen z.B. aus der Mikrosystemtechnologie, Nanoelektronik, Künstlichen Intelligenz, Robotik und Maschinellem Lernen neue und spannende Erfolge in Diagnostik und Therapie.

Organisiert wird die Ringvorlesung in Zusammenarbeit mit dem FMTHH von Professor Michael Morlock, Leiter des TUHH-Instituts für Biomechanik, und Professor Ralf Pörtner vom TUHH-Institut für Bioprozess- und Biosystemtechnik.