Historie

Das Forschungszentrum Medizintechnik Hamburg: Technik für die präzise und individualisierte medizinische Versorgung der alternden Gesellschaft

Gründung des Forschungszentrums Medizintechnik der Freien und Hansestadt Hamburg

Der schnelle technische Fortschritt in der Medizin und den Natur- sowie Ingenieur-Wissenschaften hat für die Medizintechnik zahlreiche neue Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Forschung, der Diagnostik und der Therapie geschaffen. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, ist eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Wissenschaftsfeldern erforderlich.

Die Freie und Hansestadt Hamburg verfügt über Einrichtungen wie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und die Technische Universität Hamburg (TUHH), an denen Spitzenforschung im Bereich der Medizin und den Ingenieurswissenschaften betrieben wird, sowie über bedeutende Industrieunternehmen in der Medizintechnik und ist damit ein hervorragender Standort für medizintechnische Forschung.

Um die langjährigen vertieften Kooperationen zwischen TUHH und UKE auf eine nachhaltige Basis zu stellen, wurde im Mai 2013 ein Vertrag für eine enge Forschungskooperation in Form des Forschungszentrums für Medizintechnik Hamburg (FMTHH) durch den damaligen Dekan des UKE, Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, und den damaligen Präsidenten der TUHH, Prof. Dr. Garabed Antranikian, geschlossen.

In einer Feierstunde unterzeichneten die Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, der Dekan des UKE und der Präsident der TUHH die Gründungsurkunde.

Im FMTHH forschen seit 2013 Ingenieure der TUHH und Mediziner des UKE aus den Bereichen Bildgebung, Biomobilität und Vernetzte Implantate gemeinsam und entwickeln mithilfe ingenieurwissenschaftlicher Methoden neue Technologien für den klinischen Einsatz z.B. in der Regenerativen Medizin, der Implantologie und Endoprothetik, der Onkologie, Telemedizin oder für Kardiovaskuläre Erkrankungen. In über 25 erfolgreichen Förderprojekten in der angewandten und grundlagenorientierten Forschung sind Studierende und Nachwuchswissenschaftler*Innen von UKE und TUHH beteiligt.